Die Euro-Finanz-Service AG stellt sich dem Markt

Der sozialpolitische Auftrag der EFS AG.


Euro Finanz Service AG

Deutschland weist eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit auf. Im Schnitt werden lediglich 1,38 Kinder je Frau geboren. In den Jahren bis 2007 konnte der positive Wanderungssaldo – also die Differenz aus Zu- und Fortzügen – das Geburtendefizit ausgleichen. Seitdem sinkt die Bevölkerungszahl in Deutschland. Die Geburtenziffer in Deutschland wird nach Meinung von Experten weiter auf dem niedrigen Niveau verharren. Aus diesem Grund wird die Bevölkerungsentwicklung zwangsläufig weiter negativ verlaufen. Denn weniger Neugeborene bringen künftig weiterhin weniger Kinder zur Welt. Die Zahl der Sterbefälle wird in den nächsten Jahren über der Zahl der Geburten liegen. Das Geburtendefizit kann jedoch auch künftig nicht von der Nettowanderung aufgefangen werden. Trotz steigender Lebenserwartung wird die Zahl der Strebefälle weiter zunehmen, weil die geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter hineinwachsen. Demzufolge wird die Bevölkerungszahl in Deutschland bis 2050 abnehmen.

Wie sieht die Bevölkerungspyramide im Jahr 2050 aus?

Deutschland wird älter: Im Jahr 2050 werden doppelt so viele ältere wie jüngere Menschen leben. Nur noch die Hälfte der Bevölkerung wird im Jahr 2050 im Erwerbsalter sein. Ein knappes Drittel der Bevölkerung wird 65 Jahre oder älter sein. Auch die Zahl der Schulkinder und Kinder im Ausbildungsalter wird rasant abnehmen. Der Anteil der Menschen unter 20 Jahren wird von derzeit 20 Prozent auf circa 15 Prozent in 2050 sinken. Die Erwerbsbevölkerung wird bis 2050 deutlich altern. Gerade die Bevölkerungsschicht zwischen 50 und 65 Jahren wird deutlich zunehmen. Gleichzeitig wird die Zahl der alten Menschen in Deutschland, die über 80 Jahre alt sind, stark zulegen: von derzeit knapp fünf Millionen Menschen auf zehn Millionen im Jahr 2050. Rund 40 Prozent der Über-65-jährigen wird dann mindestens 80 Jahre alt sein.

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Der demografische Wandel wird vor allem die sozialen Sicherungssysteme belasten, namentlich die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Stehen 100 Erwerbstätigen derzeit 32 Ältere und damit Rentner gegenüber, so werden es im Jahr 2050 ca. 62 sein. Die Anzahl der Menschen über 65 Jahren wird sich demnach verdoppeln.
Das bedeutet, dass sich die Anzahl der Rentner verdoppeln wird. Und genau hier muss die gesamte Finanzdienstleistungsbranche -inklusive der Euro-Finanz-Service AG- ansetzen! Es gilt mehr und mehr, Aufklärungsarbeit zu leisten und lösungsorientiert die immer schwerwiegender werdende Problematik anzugehen. Exakte Kenntnisse der gesetzlich geregelten Zusatzaltersversorgungen wie Riester, Rürup, betriebliche Altersversorgung sind notwendiger denn je. Darüber hinaus muss zusammen mit den Kunden über private Lösungen nachgedacht werden: Hier seien die Private Rente mit all ihren Varianten (klassische Lebens- und Rentenversicherung, fondsgebunden mit oder ohne Garantien, Dread-Disease-Police) oder der Immobilienerwerb noch einmal betont.

Welche Annahmen liegen den Bevölkerungsprognosen zugrunde?

Um Vorhersagen über die Bevölkerungsentwicklung treffen zu können, müssen bestimmte Annahmen zugrunde gelegt werden. Die Geburtenrate wird auch in den nächsten Jahren auf einem niedrigen Niveau verharren. Die Statistiker gehen bei ihren Berechnungen stets von verschiedenen Szenarien aus. Die Geburtenrate in Deutschland wird dabei zwischen 1,2 und 1,6 Kindern je Frau liegen. Die Lebenserwartung der Deutschen wird zunehmen. Dies betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Im Jahr 2050 liegt die Lebenserwartung für neugeborene Männer bei 83,5 Jahren und damit 7,6 Jahre über der aktuellen Lebenserwartung. Für Frauen steigt dieser Wert von 81,5 auf 88,0 Jahre. Männer können also bei der Lebenserwartung die Frauen einholen, aber nicht gleichziehen. Optimistischere Prognosen gehen sogar von einem Anstieg der Lebenserwartung von 9,5 Jahren für Männer und von 8,3 Jahren für Frauen bis zum Jahr 2050 aus. Wer dann 60 Jahre alt ist, hat noch eine Rest-Lebenserwartung von 27,2 (Männer) bzw. 30,9 Jahren (Frauen). Weder die gesetzliche Renten-, noch Kranken- und Pflegeversicherung werden dieser Aufgabe mit dem bisherigen System gewachsen sein – zumal die Anzahl der Beitragszahler weiter fallen wird! Die oben erwähnte Aufklärungsarbeit der gesamten Branche darf nicht erst bei den heutigen Erwachsenen beginnen – sondern bei deren Kindern. (Die Stuttgarter Versicherung ist als einer der Vorreiter in diesem Segment bereits Ende der 1990er Jahre mit dem Programm Pfiffikus im Kinderrentenbereich gestartet!)

Welche Folgen hat dieser demografische Wandel der Bevölkerungsstruktur?

Ein starkes Ungleichgewicht zwischen Jüngeren und Älteren, wobei die dann über 60-Jährigen die am stärksten besetzten Jahrgänge sein werden. In Deutschland ist die Bevölkerung heute im Schnitt fast 42 Jahre alt; 2050 wird sie um acht Jahre älter sein. Ab 2013 kommt es zudem zu einem stetigen Bevölkerungsrückgang. Leben heute in Deutschland noch rund 82,5 Millionen Menschen, werden es 2050 durch die niedrigen Geburtenzahlen nur noch 75 Millionen sein. Schlussfolgern lässt sich aus all diesen durchaus besorgniserregenden Zahlen, dass es für den Markt der Finanzdienstleister – für die Euro Finanz Service AG und alle anderen Versicherungen und Kapitalanlagegesellschaften- unendlich viel zu tun gibt. Der Staat stellt heute die Basis für Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung dar – nicht weniger, aber eben auch weiß Gott nicht mehr. Der Gesetzgeber kommt ohne private Unterstützung schon jetzt nicht mehr aus – und wird es zukünftig immer weniger! Die Kooperation zwischen Regierung und Privatwirtschaft muss und wird intensiver werden. Riester, Rürup und bAV werden sicher in der heutigen Form nicht die letzten subventionierten Alternativen bleiben, zu groß wird das Problem sein, dass auch die Deutschen zukommt.

Die Finanzdienstleistungsbranche befindet sich in einer Situation, in der sie die Bevölkerung aufklären muss, damit es allen besser geht. Und je mehr Menschen die Branche aufklärt, desto besser geht es auch ihr!